01.04.2012

naturstrom steigt in Rennsport ein

(Düsseldorf, 1. April 2012)
Noch in diesem Sommer startet naturstrom bei den Deutschen GP-Moto-Masters mit eigenem Team. Der Clou: naturstrom setzt als einziger Rennstall auf einen Elektroantrieb. Damit will der Düsseldorfer Ökostrompionier das Thema Nachhaltigkeit neuen Zielgruppen zugänglich machen und zeigen, zu was saubere Energie in der Lage ist.

Möglich wurde dieser Schritt durch Kooperationspartner Bernd Kausinger. Der designierte Rennfahrer und Inhaber der schweizerischen Speed Beam-Car stellt exklusiv zu diesem Zweck sein neues Fahrzeug "SPEED" (sustainable power-enhanced eco drive) vor - und wird selbst am Steuer sitzen.

Elektroautos sind in dieser Saison erstmalig für die GP-Moto-Masters zugelassen, ihre Vorteile liegen auf der Hand: Sie verfügen von der ersten Sekunde an über das volle Drehmoment, verlieren mangels Kupplung keine Zeit beim Schalten und können beim Boxenstop punkten, weil der Wechsel des Hochleistungsakkus schneller vonstatten geht als das Betanken eines Benzinfahrzeugs. naturstrom-Vorstand Oliver Hummel erfüllt sich mit der Teilnahme einen lang gehegten Traum, dämpft jedoch die Euphorie: "Wir erwarten eine Platzierung im hinteren Mittelfeld. Das Potential unseres Fahrzeugs kann beim aktuellen Reglement leider nicht seine volle Power entfalten." Denn der im Vergleich zu vollgetankten Verbrenner-Fahrzeugen leichtere Elektrobolide wird künstlich beschwert, um für die Rennen zugelassen zu werden.

Die Vorbereitungen für das erste Rennen am 24. August in Würzburg laufen auf Hochtouren - außerdem steht das Telefon nicht mehr still. Seit Bekanntwerden der Rennbeteiligung von naturstrom interessieren sich Motorsportpresse und E-Mobilitätsverbände für den Neueinsteiger. Oliver Hummel: "Rennsport und naturstrom, das ist noch eine ungewohnte Vorstellung für die Meisten. Wir zeigen täglich, dass man mit nachhaltig erzeugter Energie etwas bewegen kann - warum nicht mal im wörtlichen Sinne?"

 

Nachtrag vom 2. April: Liebe Leserin, lieber Leser, bei dieser Meldung handelte es sich um einen Scherz zum 1. April.