07.07.2026
naturstrom AG repowert Windpark in Nordhessen
Im nordhessischen Trendelburg setzt die naturstrom AG das Repowering eines bestehenden Windparks fort. Der Öko-Energieversorger baut hierfür vier Altanlagen mit insgesamt 2,5 Megawatt zurück und errichtet zwei neue, leistungsfähigere Anlagen mit zusammen 14 Megawatt.
Das nun begonnene Repowering nahe Trendelburg ist bereits das zweite, das die naturstrom AG beim gleichnamigen Windpark nahe der hessischen Landesgrenze zu NRW vorantreibt. Schon 2020 hatte der Öko-Energieversorger zwei Bestandsanlagen eines gemeinsam mit Bürgerenergie-Partnern betriebenen Parks zurückgebaut und durch drei neue Anlagen mit der sechsfachen Leistung ersetzt.
Nun stehen vier weitere Altanlagen aus den Neunziger- und Nullerjahren am Ende ihrer Laufzeit und wurden zurückgebaut. In unmittelbarer Nähe, im dortigen Windvorranggebiet, realisiert naturstrom jetzt zwei moderne Anlagen. Nach Fertigstellung im Jahr 2027 werden allein diese beiden Anlagen des neuen Windparks Trendelburg II jährlich etwa 26.000 Megawattstunden Ökostrom erzeugen. Das entspricht dem Jahresbedarf von rund 8.100 Dreipersonenhaushalten.
Windpark schafft regionalen Mehrwert
„Unser zweites Repowering bei Trendelburg zeigt beispielhaft, wie eine Region über Jahrzehnte von lokaler Windenergie profitieren kann“, erläutert Felix Genze, Geschäftsführer der NaturStromProjekte GmbH, die für die naturstrom-Gruppe Erneuerbare-Energien-Anlagen plant und realisiert. „Seit über 20 Jahren drehen sich hier Windräder und produzieren erneuerbaren Strom. Die Gemeinde verdient weiterhin an jeder Kilowattstunde mit – dank der Leistungssteigerung und der durch das EEG ermöglichten Kommunalbeteiligung in Zukunft mehr denn je.“
Neben der Standortgemeinde, die sich allein durch die beiden neuen Anlagen über jährliche Einnahmen von rund 50.000 Euro sowie zusätzliche Gewerbesteuer freuen kann, profitieren auch die Nachbargemeinden anteilig.
Breite Beteiligung am Windpark angedacht
An der Betreibergesellschaft des Windparks sind auch weiterhin die lokal verorteten Miteigentümer der Bestandsanlagen beteiligt. Darüber hinaus können sich Bürgerenergiegemeinschaften aus der Region in der Gesellschaft einbringen. Hierzu finden bereits Gespräche statt.
Bildmaterial zum Download:
Drohnenaufnahme des Windparks Trendelburg © naturstrom AG/S.Jany
