29.08.2017

NATURSTROM AG ermöglicht 300. Öko-Kraftwerk: Solarstrom und Speicher fürs Kreiskirchenamt Hattingen-Witten

(v.l.n.r.): Dr. Kirsten Nölke (NATURSTROM), Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Sonja Eisermann (Stadt Witten), Dr. Klaus Wentzel (Kreissynodalvorstand), Projektleiter Martin Schimke (NATURSTROM), Superintendentin Julia Holtz und der stellv. Verwaltungsleiter des Kreiskirchenamtes, Matthias Küstermann sowie der Umweltbeauftragte des Ev. Kirchenkreises Hattingen-Witten, Wilfried Ranft. Kevin Willmar und Lucas Weber aus dem Kreiskirchenamt übernehmen die „tragende Rolle“ an der Torte.

 Die NATURSTROM AG bringt die Energiewende voran: Bereits seit der Unternehmensgründung 1998 enthalten alle Ökostrom- und Biogastarife des Versorgers einen festen Förderbetrag, der für den Ausbau erneuerbarer Energien vorgesehen ist. Nun förderte der Ökostrompionier die 300. Anlage. Eine 9,9 kWp-Photovoltaikanlage sowie ein 4,4 kW-Speicher wurden auf dem Kreiskirchenamt Hattingen-Witten installiert. An der feierlichen Einweihung nahm neben Vertretern der Kirchenkreise, des Umweltausschusses und von NATURSTROM auch die Bürgermeisterin der Stadt Witten Sonja Leidemann teil.

„Die solare Eigenversorgung des Kreiskirchenamtes ist das 300. Energiewende-Projekt, das NATURSTROM selbst verwirklicht oder entscheidend unterstützt hat“, berichtet NATURSTROM-Geschäftsführerin Kirsten Nölke bei der feierlichen Inbetriebnahme in Witten. „Das Jubiläumsprojekt bedeutet für uns zugleich eine Premiere, denn erstmals haben wir beim Bau einer Photovoltaikanlage einen Stromspeicher integriert“, ergänzt Nölke. Durch den Akku kann der erzeugte Sonnenstrom optimal genutzt werden.

„Ökologisches Handeln ist unserem Kirchenkreis seit vielen Jahren ein sehr wichtiges Anliegen“, erklärt Superintendentin Julia Holtz. „Zum Beispiel haben wir bereits 1996 einen eigenen Umweltausschuss ins Leben gerufen, der sich nach der Atomkatastrophe von Fukushima ausführlich mit dem Umstieg unseres Kirchenkreises auf Erneuerbaren Energien beschäftigte.“ Und Matthias Küstermann, der stellvertretende Verwaltungsleiter im Kreiskirchenamt, ergänzt: „Auch bei dem Photovoltaik-Projekt ging es uns daher von Anfang an darum, möglichst viel des hausgemachten Ökostroms direkt bei uns im Gebäude zu verbrauchen.“

„Deshalb wurde die Photovoltaik-Anlage in Richtung Südwesten ausgerichtet, um so in den Sommermonaten bis in die Abendstunden hinein sauberen Strom zu produzieren.“, erläutert Martin Schinke, der als NATURSTROM-Mitarbeiter das Projekt eng begleitet hat und zugleich in einer Gemeinde des Kirchenkreises seit Jahren engagiert ist. „Der Sonnenstrom kann dann vom Vor- bis zum Nachmittag während der Bürozeiten direkt genutzt werden.“ Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Eigenverbrauch von Solarstrom in Eigenheimen, deren Bewohner tagsüber meist unterwegs sind. Im Kreiskirchenamt wird Strom vor allem dann benötigt, wenn die Photovoltaikanlage mit voller Leistung produzieren kann. Hier ist der Eigenverbrauch also besonders sinnvoll.

Derjenige Strom, der am späten Nachmittag oder am Abend erzeugt wird, wenn das Büro nicht mehr besetzt ist, wird in einem Akku zwischengespeichert – und steht so am Folgetag zur Verfügung. „Der Speicher hat eine Kapazität von 4,4 kW. Pro Jahr wird er voraussichtlich bis zu 1600 kWh Solarstrom zwischenspeichern, was dem Jahresverbrauch eines sparsamen Single-Haushaltes entspricht“, erläutert Martin Schinke. „In einem Büro – und Verwaltungsgebäude wie dem Kreiskirchenamt reicht diese Strommenge beispielsweise aus, um 15 PCs täglich zwei Stunden zu betreiben.“

Der Akku für die Photovoltaikanlage wurde, ebenso wie eine digitale Anzeigentafel, durch NATURSTROM gefördert. Die Tafel wurde publikumswirksam im Eingangsbereich des Amtes aufgestellt und veranschaulicht die aktuelle Solarstromerzeugung sowie den Verbrauch. Der Kirchenkreis Hattingen-Witten ist bereits seit 2014 NATURSTROM-Kunde. Die zahlreichen Gebäude des Kirchenkreises – von den Kirchen selbst über Kindergärten, Pfarrhäuser und viele weitere kirchliche Einrichtungen, benötigen jährlich etwa eine Million Kilowattstunden.

NATURSTROM fördert bereits seit vielen Jahren den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und ist auch selbst im Bereich der Projektierung, dem Bau und Betrieb von Öko-Kraftwerken aktiv. Viele dieser Projekte unterstützt das Unternehmen mit Geldern aus dem in den NATURSTROM-Tarifen enthaltenen, festen Förderbetrag. So trägt jede Kundin und jeder Kunden mit der Wahl des Strom- und Gastarifs zum Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland bei.


Pressematerial:

Gruppenfoto vor dem Kreiskirchenamt Hattingen-Witten (Foto: NATURSTROM AG)

 Bildunterschrift: (v.l.n.r.): Dr. Kirsten Nölke (NATURSTROM), Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Sonja Eisermann (Stadt Witten), Dr. Klaus Wentzel (Kreissynodalvorstand), Projektleiter Martin Schimke (NATURSTROM), Superintendentin Julia Holtz und der stellv. Verwaltungsleiter des Kreiskirchenamtes, Matthias Küstermann sowie der Umweltbeauftragte des Ev. Kirchenkreises Hattingen-Witten, Wilfried Ranft. Kevin Willmar und Lucas Weber aus dem Kreiskirchenamt übernehmen die „tragende Rolle“ an der Torte.