Dekarbonisierung von Bestandsimmobilien
Durch maßgeschneiderte Wärmelösungen auf Basis erneuerbarer Energien begleiten wir die schrittweise Dekarbonisierung von Gebäuden.
Die Nutzung erneuerbarer Energien – auch für die Wärmeversorgung – ist die Aufgabe unserer Zeit. Wir planen, bauen und betreiben integrierte Energiesysteme mit bis zu 100 % erneuerbaren Energien für Neubau und Bestand.
Unser Team begleitet Sie bundesweit – von der Fachplanung bis zur Umsetzung von Contractinglösungen. Im Fokus stehen Wärmepumpenlösungen mit Quellen wie Luft, Abwasser, Geothermie, Solarthermie und regionaler Biomasse.
Eine Vorstudie verschafft Ihnen eine erste Orientierung – sowohl für Transformationsvorhaben im Bestand als auch für Neubauprojekte. Sie erhalten einen strukturierten Überblick über geeignete technische Varianten und potenzielle Wärmequellen. Diese bewerten wir hinsichtlich technischer Umsetzbarkeit, zeitlicher Realisierbarkeit sowie unter Einbeziehung relevanter Förderprogramme.
Eine Machbarkeitsstudie unterstützt Sie dabei, das passende Technikkonzept für den Einstieg in die Fachplanung zu wählen. Wir analysieren die technisch umsetzbaren Varianten einschließlich Investitionskosten, Fördermöglichkeiten und Realisierungszeiträumen. Auf dieser Basis erstellen wir eine vergleichende Bewertung und sprechen eine fundierte Empfehlung aus. Für Wärmenetze sind Machbarkeitsstudien förderfähig und zugleich Voraussetzung für den Zugang zu investiven Fördermitteln.
Wir übernehmen für Sie die vollständige Fachplanung nach HOAI – von der ersten Konzeptentwicklung bis zur Umsetzung. Dazu gehören die Leistungsphasen 1 bis 7 inklusive Ausschreibung und Vergabe. Wir stellen sicher, dass Planung, Kosten, Termine und Qualität während der gesamten Projektlaufzeit koordiniert und zuverlässig umgesetzt werden.
Wir steuern und überwachen die Bauausführung auf der Baustelle. Dabei koordinieren wir alle Beteiligten, sichern Qualität, Termine und Kosten und prüfen die Übereinstimmung mit Planung und Genehmigungen – bis zur Abnahme.
Wir betreuen und überwachen Ihre technischen Anlagen im laufenden Betrieb. Dazu zählen die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit, die Koordination von Wartung und Instandhaltung sowie die Zustandskontrolle – für einen sicheren und effizienten Betrieb.
Unsere Fördermittel-Expert:innen entwickeln für Ihr Projekt eine passgenaue Förderstrategie. Dafür kombinieren wir regionale und bundesweite Förderprogramme, um die Investitionskosten Ihrer Energieversorgung bestmöglich zu optimieren. Wir berücksichtigen relevante Fördermöglichkeiten in allen Projektphasen und begleiten Sie durch den gesamten Prozess – von der Programmauswahl über die Antragstellung bis hin zur Auszahlung der Fördermittel.
Wärmecontracting bietet Ihnen ein Rundum-sorglos-Paket: Wir übernehmen Planung, Bau und Betrieb der Wärmeerzeugungsanlagen inklusive Wärmenetz sowie die Finanzierung. Die Technik verbleibt dabei in unserem Eigentum und in unserer Verantwortung. Die Kosten für die Wärmelieferung rechnen wir direkt mit den Bewohner:innen ab. Vor Abschluss des Contractingvertrags entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen die optimale Versorgungslösung.
Das Quartier KOKONI ONE mit 84 Doppel- und Reihenhäusern ist ein Paradebeispiel für effiziente Vor-Ort-Energieversorgung: mit PV-Anlagen auf dem Dach, die Strom für einen attraktiven Mieterstromtarif erzeugen, zentralen Wärmepumpen und einem E-Mobilitätskonzept. Wir übernehmen neben der Planung und Errichtung auch den betrieb des gesamten Energiesystems.
Mehr zum Referenzprojekt Kokoni One
Im Quartier LÜCK in Köln-Ehrenfeld wird aus Abwasser klimafreundliche Wärme gewonnen. Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge rundet das vollständig fossilfreie Energiekonzept vor Ort ab. Als erfahrener Partner realisieren, betreiben und verantworten wir das Energiekonzept.

Neubau nach KfW 40 Plus, Heppenheim
Die Starkenburg Terrassen sind ein Neubau nach KfW 40 Plus. In zwei besonders umweltverträglich und klimafreundlich gebauten Gebäuden profitieren die Bewohner:innen von einer zukunftsweisenden Energieversorgung. Alle 16 Wohneinheiten beziehen vor Ort erzeugten Mieterstrom aus Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach und einem eigenen Stromspeicher.

Klimaschutzsiedlung mit Mieterstrom, Duisburg
Klimaschutz ist auch im öffentlich geförderten Wohnungsbau möglich. Die 98 Wohneinheiten in sechs Gebäuden werden mit erneuerbarem Mieterstrom aus der PV-Anlage versorgt.

Gemeinnütziger Wohnungsbau, Ingolstadt
58 öffentlich geförderte Wohneinheiten und eine Kindertagesstätte werden klimafreundlich per BHKW und Gaskessel mit Wärme versorgt. Die Stromerzeugung des BHKW speist den Mieterstromtarif.

Urbane Quartiersversorgung, Berlin
Der Möckernkiez ist das größte innerstädtische genossenschaftliche Wohnprojekt Deutschlands. PV-Anlagen und ein BHKW erzeugen hier Wärme und Strom für 471 Wohneinheiten, Gewerbe und Ladestationen.

Wärme aus Luft und Sonne für Kölner Wohnquartier
91 Wohneinheiten werden fossilfrei aus Umgebungsluft und Photovoltaik mit Wärme versorgt.

Photovoltaik im Gewerbe, Düsseldorf
Im Düsseldorfer Coworking-Space Factory Campus wird durch Photovoltaik auf den Dächern eigener Ökostrom erzeugt und direkt vor Ort verbraucht. Auch zum Laden von Elektrofahrzeugen.

Green Building-Quartier, Reichenbach an der Fils
Im Neubauquartier mit 41 Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften wird Wärme nachhaltig durch Wärmepumpen und Geothermie gewonnen, Strom über PV-Anlagen mit Batteriespeichern erzeugt.

Mieterstrom aus Bürgerenergie-Anlage, Putzbrunn
In Putzbrunn bei München errichtete die Bürgerenergiegenossenschaft BENG auf einem kommunalen Wohnungsbauprojekt eine Solaranlage. Über naturstrom beziehen die Bewohner:innen daraus Mieterstrom.

Energieeffiziente Quartiersversorgung in Berlin
Das stark sanierungsbedürftige "Haus der Statistik" am Alexanderplatz in Berlin wird gemeinwohlorientiert modernisiert und durch Neubauten ergänzt. In einer Machbarkeitsstudie haben wir aufgezeigt, wie das Areal nachhaltig und dezentral mit Wärme und Kälte versorgt werden kann.
Um Gebäude klimafreundlicher zu gestalten, fördert die Bundesregierung den Einsatz Erneuerbarer Energien so stark wie nie zuvor. Dazu zählt unter anderem die Unterstützung beim Neubau von Wärmenetzen sowie bei der Dekarbonisierung bestehender Netze im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW). Bereits die Durchführung einer vorbereitenden Machbarkeitsstudie wird mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Auf Grundlage dieser Studie kann das Projekt anschließend investive Fördermittel von bis zu 40 Prozent der Investitionskosten erhalten.
Auch die umfassende energetische Sanierung bestehender Wohngebäude – einschließlich des Austauschs des Heizsystems oder des Anschlusses an ein Wärmenetz – wird im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – Wohngebäude unterstützt. Hier stehen ein zinsgünstiger Kredit von bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit sowie ein zusätzlicher Tilgungszuschuss zur Verfügung. Werden nach der Sanierung mindestens 65 Prozent des Wärmebedarfs durch Erneuerbare Energien oder Abwärme gedeckt, kann der Tilgungszuschuss bis zu 45 Prozent der Investitionskosten betragen.
Wir berücksichtigen in jeder Projektphase alle relevanten Fördermöglichkeiten und begleiten Sie von der Auswahl über die Antragstellung bis zur Auszahlung der Fördermittel.

Inge Maltz-Dethlefs
Bild: ©Jan Priess
Das Gebäudemodernisierungsgesetz im Praxis-Check
10.03.2026, 12:30 bis 13:30 Uhr
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