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Weltladen-Dachverband e.V.

Fairer Handel seit 35 Jahren

Der Weltladen Dachverband wurde 1975 unter dem Namen „Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt Läden“ als bundesweiter Zusammenschluss der Weltläden gegründet und zählt mittlerweile knapp 500 Mitglieder. Der Dachverband vertritt die Interessen der Weltläden für Fairen Handel in Deutschland. Ziele sind, den Fairen Handel bekannter zu machen und über ein klares und schlüssiges Bild von Weltläden Absatzmöglichkeiten für Kleinbauern und -bäuerinnen aus dem Süden zu schaffen.

Ein Weltladen ist ein Fachgeschäft des Fairen Handels. Die Weltläden engagieren sich für mehr Gerechtigkeit im Handel mit den Ländern des Südens. Um dieses Ziel zu erreichen, verkaufen Weltläden Produkte aus dem Fairen Handel, von denen der Großteil eine Bio-Zertifizierung hat. Ferner beteiligen sich an politischen Kampagnen und leisten Informations- und Bildungsarbeit zu Fragen des Fairen Handels. Bundesweit existieren knapp 800 Weltläden und 6000 Aktionsgruppen, die Fairen Handel mit den Ländern des Südens betreiben.

Seit 1996 findet jährlich am zweiten Samstag im Mai der Weltladentag als dezentraler Aktionstag statt, an dem sich weltweit Weltläden und Freihandelsorganisationen beteiligen, um auf Ungerechtigkeiten im Süd-Nord-Handel und auf die Alternative des Fairen Handels hinzuweisen. Einige der Hauptkriterien des Fairen Handels der Weltläden sind Sozial- und Umweltverträglichkeit, Transparenz, demokratische Strukturen und Not-for-Profit-Orientierung. Dadurch wird die Idee der nachhaltigen Entwicklung in Weltläden tagtäglich gelebt.

In Deutschland setzte der Dachverband ein Zeichen für mehr Klimaschutz, indem dieser bereits 2004 zu NATURSTROM wechselte. „Wir stehen für Nachhaltigkeit, Fairen Handel und qualitativ hochwertige Produkte. NATURSTROM passt gut zu uns und überzeugte uns mit höchsten Qualitätsstandards und Neuanlagenförderung…“ betont Christoph Seitz vom Weltladen Dachverband. „Genau wie in unseren Läden, geht bei uns Glaubwürdigkeit und Qualität vor dem billigsten Preis – trotzdem sind wir immer wieder erstaunt, wie günstig nachhaltiges Wirtschaften sein kann – auch beim Stromkauf.“