Wie es so schön heißt: „Man soll die Feste stets so feiern, wie sie fallen!“
Das können wir nur unterschreiben! 💪 Unsere Projektmanagerinnen aus dem Team „Bürgerenergie“ Melanie und Franzi sind bei fast jedem Sonnen- und Windfest dabei und nehmen uns – und euch – mit zu heiteren Dorffesten, Planwagenfahrten durch unsere Solarparks und spannenden Begegnungen mit Mensch und Tier. Los geht’s! 👏
Seit einem Jahr steht sie, unsere Freiflächen-Photovoltaikanlage im brandenburgischen Petershagen. Mit einer Gesamtleistung von sensationellen 70 Megawatt verteilt auf 73 Hektar Freifläche ist der Solarpark etwa 50 Kilometer östlich Berlins unser bislang größtes Photovoltaik-Projekt. Das sowie das einjährige Bestehen gehören unbedingt gefeiert, finden wir. Gesagt, getan: Die große Sause fand Mitte Juli bei strahlendem Sonnenschein und mit zahlreichen Besucher:innen statt. Mit dabei auch unsere Kollegin und Blog-Autorin Melanie Kühl aus dem Team „Bürgerenergie & Projektbegleitende Kommunikation “.
Bürgernahe Kommunikation – wieso, weshalb warum?
Um Anwohnerinnen und Anwohnern die Vorteile der Energiewende vor der eigenen Haustür näher zu bringen, begleiten Melanie und ihre Kolleg:innen unsere Energieprojekte kommunikativ – und das nicht nur zu Beginn, sondern über die gesamte Projektlaufzeit. Mit Infoveranstaltungen, Infotafeln, Baustellenbesichtigungen und Festen mit den lokalen Vereinen versuchen sie die Erneuerbaren Energien greifbar zu machen.
„Der Vorteil von Präsenzveranstaltungen vor Ort ist, dass sichtbar wird, welche Menschen hinter den Projekten stehen“, verrät Franziska Mehrbach. Wie Melanie widmet auch sie sich im Team Bürgerenergie der Aufgabe, Berührungsängste mit der Energiewende abzubauen. „Viele fürchten, dass große Investoren als Projektierer auftreten, die ausschließlich eine Absicht zur Gewinnerzielung haben und nach der Inbetriebnahme die Anlagen verkaufen. Das Wichtigste ist, dass die Leute sich abgeholt fühlen und nicht der Eindruck entsteht, dass hinter ihrem Rücken etwas entschieden wird.“
Und was eignet sich dafür besser als Feste und Spaziergänge durch unsere Wind- und Solarparks? Beim Energiewende-Spaziergang im unterfränkischen Ramsthal beispielsweise konnten sich Bürgerinnen und Bürger Fragen wie „Wie teuer ist Windstrom wirklich?“ und „Wie viel Prozent eines Solarmoduls sind recycelbar?“ selbst beantworten.
Huch, was hat denn da „gemääääht“? Franzi weiß Bescheid: „Unsere bevorzugte Methode zur Grünpflege ist die Schafbeweidung, eine attraktive Einnahmequelle für Schäfer:innen und für die Betreibergesellschaft auch eine optimale Lösung. Bei Anlagenbegehungen freuen sich die Gäste besonders, wenn die flauschigen Flächenpfleger anzutreffen sind.“
Im Rahmen der Blogreihe „Auf ein Wort vor Ort“ hat Franzi neulich mit drei „naturstrom-Schäfer:innen“ gesprochen. Neugierig, was die so über ihre Arbeit und ihre ganz besonders haarigen Mitarbeiter verraten? Hier entlang! 🐑
Aber nicht nur Schafe fühlen sich auf unseren Solarparks pudelwohl. Zur Unterstützung der Artenvielfalt gibt’s beispielsweise im Solarpark Petershagen einige gemütliche Nistkästen für Vögel und Fledermäuse.
Übrigens: Zu den dort verbreiteten Vögeln zählt auch die seltene Grauammer. Sie findet durch die intensive Landwirtschaft immer weniger Lebensräume, weshalb ihr ungestörte Rückzugsräume wie Solarparks entgegenkommen.
Aber auch wer sich für Technik interessiert, geht bei unseren Events nicht leer aus: Schonmal die Verkabelung einer Photovoltaik-Anlage aus der Nähe gesehen? Unsere Kolleg:innen der Technik-Abteilungen stehen gerne Rede und Antwort!
Aber zurück zu Flora und Fauna. Denn das Sonnenfest zur Einweihung des dritten Bauabschnitts im oberfränkischen Solarpark Rottenbach hatte auch einige ganz besondere Stars in petto: Die am Dorfteich ansässigen Laufenten und ihre Küken sorgten für Begeisterung bei allen Generationen.
„Oft sind es kleine Gesten, die eine echte Bindung zwischen den Anwohner:innen und uns als Mitarbeitenden von naturstrom herstellen“, weiß Franzi. „Beim Energiewende-Spaziergang in Ramsthal hat uns ein älterer Herr auf der Route eine schöne Abkürzung durch den Wald empfohlen. Solche Details helfen, das Gefälle zwischen uns als Experten und unseren Gästen abzubauen.“ Das kann für die Projektentwicklung auf Augenhöhe sehr wertvoll sein. „Erstmal sind wir als Projektierer die Ortsfremden, die da ihre Anlagen bauen wollen. Die Leute wollen natürlich wissen, was sie davon haben. Manche wünschen sich zum Beispiel einen vergünstigten Stromtarif für die Gemeinde, anderen ist die Investition der Erträge in die Dorferneuerung wichtig.“
Zum Beispiel in Rottenbach: Hier gibt’s zusätzlich zum eigenen Stromtarif „naturstrom frankenflex rottenbach“ einen neuen Sitzpavillon am schönen Dorfteich.
Unter dem Dach des neuen Sitzpavillon fand nicht nur Küken-Schauen, sondern auch die Spendenübergabe gemeinsam mit Bürgermeister Karl Kolb und Feuerwehrkommandant Frank Fischer statt.
„Dieses Engagement in den Dorfgemeinschaften können wir natürlich nur zu einem gewissen Ausmaß pflegen, weil wir mittlerweile sehr viele Projekte betreiben und neu entwickeln“, erläutert Franzi. „Aber Spaß macht’s schon! Und ich weiß, dass solche Aktionen vor Ort wirklich gewertschätzt werden.“
Recht hat sie! naturstrom sagt: Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit!
Lust, rund um unsere bürgernahen Projekte auf dem Laufenden zu bleiben? Dann abonniert gerne unseren naturstrom– Bürgerenergie-Newsletter.
Danke an alle Kolleg:innen, die bei den Events und Projekten fleißig unterstützt haben! 🫶
Ava Janßen
hat im Juli 2026 ein einwöchiges Praktikum im Team „Medien & Politik“ gemacht.