28.08.2009

Gentech: Mitarbeiter in erster Instanz verurteilt

Seinen Einsatz für eine gentechnikfreie Landwirtschaft – dafür ist einer unserer Mitarbeiter jetzt verurteilt worden. Er beseitigte vergangenes Jahr ein Genfeld von MON810-Pflanzen.

Für sein Engagement für eine gentechnikfreie Zukunft wurde er nun zu einer Geldtrafe verurteilt: 30 Tagessätze à 60 Euro plus Übernahme der Verfahrenskosten.

„Ich habe bereits Berufung gegen das Urteil eingelegt", so Lange. "Für manche Dinge lohnt es sich zu kämpfen", erklärt Lange seine Motivation. "Deshalb habe ich mich entschlossen, die Aktion von ‚Gendreck-weg’ zu unterstützen. ‚Gendreck-weg’ führt seine Aktionen öffentlich und angekündigt – und natürlich gewaltlos – durch. Weil wir zeigen möchten, dass wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, ist das anschließende Gerichtsverfahren Teil des politischen Prozesses. Deshalb habe ich im vorigen Jahr mitgeholfen, den mittlerweile verbotenen MON810 – Genmais von Monsanto auszureissen und so ein Feld zu befreien. Ein Weg, der erfolgreich war: Hätte der Bauer dieses Jahr MON810 ausgesät, dann hätte er auf der Anklagebank gesessen, nicht ich.“

naturstrom erklärt sich solidarisch.